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Es fühlt sich ungewohnt an, diesen Satz zu schreiben: Ich feiere mich.
Noch vor zwei Jahren hätte ich ihn nicht einmal gedacht, geschweige denn laut ausgesprochen oder in einem Blogbeitrag geteilt. Mich selbst feiern? Das fühlte sich fremd an, fast ein wenig überheblich. Ich war – und ein Teil von mir ist es noch heute – ein Mensch mit hohen Ansprüchen an mich selbst. Dieses innere Streben nach «noch besser» hat mich lange angetrieben. Es war mein Motor, mein Anspruch, mein Weg nach vorne. Gleichzeitig war es aber auch eine leise, oft unerbittliche Stimme, die selten zufrieden war. Zufriedenheit hatte keinen festen Platz. Wenn sie kam, dann nur kurz.
Bis zu diesem einen Moment: Ich sass in den Ferien an einem Ort mit wunderschöner Aussicht. Weite, Meerblick, ein klarer Himmel und die Wärme der Sonne auf der Haut. Und ich tat nichts.
Ich sass einfach da, schaute hinaus, atmete und war rundum zufrieden.
Kein Podcast im Ohr, kein Handy in der Hand, kein inneres To-do, das abgearbeitet werden wollte.
Was so einfach klingt, war für mich lange Zeit kaum möglich. Selbst wenn ich mir bewusst Pausen nahm, blieb mein Kopf aktiv. Gedanken an Projekte tauchten auf und irgendwo war immer das Gefühl, noch etwas erledigen zu müssen. Ich war es gewohnt, im Tun zu sein, im Vorwärtsgehen, im Optimieren. Und dann geschah etwas, ohne dass ich es geplant hatte. In diesem einen, absichtslosen Moment in der Natur, fiel etwas von mir ab. Genau dafür feiere ich mich.
Nicht für eine Leistung und nicht für einen Meilenstein, sondern für diesen einen Moment, in dem ich einfach sein konnte.
Für echte Präsenz im Hier und Jetzt.
Vielleicht kennst Du dieses Paradox: Du nimmst dir vor, endlich im Moment zu sein, dich zu entspannen, zur Ruhe zu kommen. Und genau dieser Vorsatz erzeugt Druck. Druck, es richtig zu machen. Druck, jetzt bitte entspannt zu sein. Wie paradox das ist. Denn Sein lässt sich nicht erzwingen. Je mehr wir es wollen, desto weiter entfernt es sich. Und gerade deshalb sind diese ungeplanten Augenblicke so wertvoll. Sie entstehen nicht aus Kontrolle, sondern aus Loslassen.

Diese Erfahrung hat mich zurück zu einer Frage geführt, die mich schon länger begleitet: Was bedeutet Erfolg für mich wirklich? Ist es das, was im Aussen sichtbar ist? Ziele, die erreicht werden, Zahlen, die stimmen, Anerkennung von anderen?
Oder ist Erfolg vielleicht …
Für mich war es unglaublich entlastend, Erfolg neu zu definieren. Nicht nach gesellschaftlichen Massstäben, sondern nach meinem eigenen Empfinden. Weg von «so sollte es sein» hin zu «so fühlt es sich für mich stimmig an».
Wenn wir beginnen, unser Leben daran auszurichten, verändert sich etwas. Wir wählen bewusster, wofür wir unsere Zeit und Energie einsetzen. Unter Umständen erkennen wir dabei, dass wir in vielen Bereichen längst erfolgreich sind, ohne es je bemerkt zu haben.
Dich selbst zu feiern ist kein Ego-Trip. Es ist ein Ausdruck von Selbstannahme. Es bedeutet, Dich als Ganzes zu sehen – mit Deinen Stärken, Deinen Lernfeldern und all den Schritten, die Du bereits gegangen bist. Es bedeutet, Deinen Mut anzuerkennen, Deine Ehrlichkeit und Dein Dranbleiben. Auch dann, wenn es schwierig wird. Vielleicht liegt Dein grösster Erfolg gerade nicht in etwas Sichtbarem. Vielleicht zeigt er sich darin, dass Du weitergehst, obwohl Du zweifelst. Dass Du innehältst, obwohl alles in Dir weitermachen will. Oder dass Du Dir selbst ein Stück mehr Raum gibst.
Wofür kannst Du Dich heute ganz konkret feiern?
Ich wünsche dir, dass du dich immer öfter selbst anerkennst. Nicht erst am Ziel, nicht erst, wenn alles perfekt ist, sondern hier und jetzt, mitten im Leben.
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