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Kennst du das Gefühl, ständig aktiv zu sein? Der Alltag fordert dich, Termine wollen eingehalten werden, Verpflichtungen warten und die To-do-Liste scheint niemals kürzer zu werden. Du funktionierst einfach weiter, obwohl du längst spürst, dass deine Energie schwindet. Vielleicht bemerkst du es an deiner Geduld, die schneller aufgebraucht ist. Du fühlst dich müde, gereizt oder innerlich leer. Genau in solchen Momenten lohnt es sich, einen Blick auf das zu richten, was dich trägt und stärkt.
In dieser dreiteiligen Blogserie geht es um genau diese Energiequellen. Gemeinsam schauen wir darauf, was dich stärkt und wie du wieder leichter in deine Kraft kommen kannst.
Ressourcen sind alles, was dich innerlich oder äusserlich unterstützt. Sie schenken dir Energie, Halt und Stabilität, besonders in herausfordernden Zeiten. Das kann sehr Unterschiedliches sein: Menschen, die dir guttun, Tätigkeiten, die dich entspannen. Aber auch Eigenschaften wie Geduld, Vertrauen oder Humor. Auch kleine Momente im Alltag, die dich kurz durchatmen lassen, können dir neue Kraft schenken.
Oft nehmen wir diese Dinge erst dann richtig wahr, wenn sie gerade fehlen. Dabei sind viele unserer Ressourcen bereits da. Wir dürfen lernen, sie wieder bewusster wahrzunehmen.
Ressourcen sind wie die Wurzeln eines Baumes. Man sieht sie nicht und doch entscheiden sie darüber, wie gut der Baum bei Wind und Wetter standhalten kann.
Im Alltag sind wir häufig damit beschäftigt, zu funktionieren. Aufgaben zu erledigen, Verantwortung zu tragen und vieles gleichzeitig im Blick zu behalten. Oft kümmern wir uns zuerst um die Bedürfnisse anderer. Wir möchten alles gut machen, für andere da sein und unseren Verpflichtungen gerecht werden. Dabei gerät das eigene Wohlbefinden schnell in den Hintergrund.
Doch mit unserer Kraft ist es wie mit einem Krug Wasser. Wenn dein Krug leer ist, kannst du niemandem im Aussen mehr von deinem Wasser abgeben. Deshalb ist es wichtig, gut für dich zu sorgen, bevor deine Kraftreserven vollständig aufgebraucht sind.

Es ist sehr hilfreich, dich zwischendurch kurz zu fragen:
Denn genau hier beginnt ein anderer Umgang mit dir selbst.
Im nächsten Teil schauen wir auf die Ressourcen, die bereits in dir liegen – also auf deine inneren Stärken und Erfahrungen, die dich bisher getragen haben. Schenke dir in den kommenden Tagen immer wieder einen kleinen Moment, um innezuhalten und deinen eigenen Krug mit frischem Wasser zu füllen. Denn aus einem gefüllten Krug lässt es sich leichter geben, leben und geniessen.
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