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Im letzten Beitrag hast du erfahren, welche inneren Ressourcen bereits in dir wirken. Eigenschaften wie Mut, Vertrauen oder Durchhaltevermögen können dir helfen, auch schwierige Situationen zu meistern. Doch nicht alle Kraftquellen finden wir in unserem Inneren.
Viele Ressourcen begegnen uns jeden Tag in unserem Umfeld – oft so selbstverständlich, dass wir sie kaum noch wahrnehmen.
Das kann ein Gespräch mit einem vertrauten Menschen sein, ein Spaziergang in der Natur, das Lächeln eines Kindes oder ein paar ruhige Minuten mit einer Tasse Tee. Diese Momente mögen klein erscheinen. Doch sie können viel bewirken, wenn es darum geht, neue Energie zu schöpfen und wieder mehr bei dir selbst anzukommen.
Es sind oft die einfachen Dinge, die uns wieder ein Gefühl von Ruhe geben.
Diese Momente sind nicht spektakulär – aber sie machen den entscheidenden Unterschied. Gerade weil sie wenig Zeit in Anspruch nehmen, lassen sie sich meist gut in den Alltag integrieren. Wenn du dich erschöpft fühlst, wünschst du dir vielleicht eine längere Auszeit. Du möchtest einfach wegfahren, den Alltag hinter dir lassen und einige Wochen Pause machen. Doch genau das ist oft nicht möglich. Schliesslich sind wir eingebunden in unseren Alltag, den Beruf oder die Familie.
Umso wichtiger sind die kleinen Momente des Auftankens. Sei es im Wald, beim Streicheln deines Haustieres oder indem du deinen Körper für zwei Minuten ausschüttelst.

Auch andere Menschen können eine wertvolle Ressource sein. Personen, bei denen du dich verstanden, gesehen oder einfach wohlfühlst. Ebenso Orte, an denen neue Kraft schöpfen kannst, oder gewisse Tätigkeiten, bei denen du ganz im Hier und Jetzt bist.
Oftmals braucht es keine grosse Veränderung, sondern nur einen kleinen Schritt in die richtige Richtung. Frage dich:
Was würde die aktuelle Situation 1 % besser machen?
Manchmal greifen wir zu Dingen, die kurzfristig entlasten, aber langfristig nicht wirklich guttun. Das kann zum Beispiel ständiges Scrollen am Handy sein. Auch Frustessen oder andere Formen von Sucht scheinen kurzfristig zu beruhigen. Wirkliche Ressourcen fühlen sich jedoch anders an. Sie geben dir nicht nur eine Pause, sondern schenken dir neue Energie und helfen dir, langfristig den Stress zu reduzieren.
Nimm dir Zeit und überlege:
Schreibe deine Antworten auf, um dir bewusst zu werden, wie viele Kraftquellen dir zur Verfügung stehen. Erstelle dir eine persönliche Ressourcenliste und ergänze sie immer wieder.
Deine Ressourcen sind bereits da. Manche kennst du schon, andere warten vielleicht noch darauf, entdeckt zu werden. Je bewusster du dich mit ihnen verbindest, desto stabiler werden deine Wurzeln. Umso leichter wird es dir fallen, den Herausforderungen des Lebens mit Vertrauen, Gelassenheit und innerer Stärke zu begegnen.
Mehr Wohlbefinden beginnt dort, wo wir unseren Kraftquellen wieder Aufmerksamkeit schenken. Nicht durch grosse Veränderungen, sondern durch kleine Momente des Innehaltens.
Teile in den Kommentaren gerne deine Ressourcen und Gedanken zu dieser Blogreihe. Ich freue mich, von dir zu lesen.
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